Rezepte

Samstag, 8. August 2009

Hackfleischwähe mit wenig Käse

Diese Wähe ist leicht und schmeckt super nach Hackfleisch. Alle anderen Zutaten tragen dezent zum Geschmack bei. Also genau das richtige für Besucher, die z.B. kein Käse oder Schmand mögen. ;-)

Man nehme eine mittlere/kleine Wähenform von 24 cm Durchmesser. Zunächst wird der Wähenteig zubereitet damit er eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen kann. Dazu werden
180g Mehl,
70g Margarine,
1 Teelöffel Stärke und
½ Tüte Backpulver miteinander vermischt und mit
etwas Wasser zu einem zähen Teig verknetet.
Während der Teig im Kühlschrank ruht, werden in einer Pfanne
300 g Hackfleisch halb&halb zusammen mit
2 Knoblauchzehen,
1 geschnittenen frischen mittelscharfen Chili,
Salz,
Pfeffer,
Koriander und
Kümmel scharf angebraten. Die Wähenform mit
etwas Margarine, Butter oder Öl einfetten und mit dem ausgerollten Teig auslegen. Anschliessend das angebratene Hack auf dem Teig verteilen.
Eine Zuchetti und
2 Tomaten in Scheiben schneiden und auf das Hack geben. Über das Ganze
2 verührte Eier mit
50g Ziegenkäse geben.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C 35 bis 45 min backen.

Mittwoch, 14. Juni 2006

WM Kuchen - Deutschland : Polen

Tja, nun greift das WM-Fieber um sich wie die Blattern. Nun solange ich dabei nicht umgepolt werde, ist es mir ja recht. Also anläßchlich des heute stattfindenden Spiels und dem Fakt, dass meine polnischen Kollegen mich mit viel Erfolg für diesen Abend gesegnet haben, gibt es Kuchen. Natürlich nicht irgendeinen, sondern den schwarz-rot-golden:weiß-roten WM Blechkuchen. Abgeschaut beim Papageienkuchen und an Mangel von roter Grütze abgewandelt.

300 g Zucker,
300 g Margarine,
5 Eier und
1 Päckchen Vanillinzucker gut verrühren. Die Masse darf ruhig schaumig werden. Anschließend
300 g Mehl,
½ Päckchen Backpulver und
eine Prise Salz darunterrühren. Den Teig je nach Anteil in den Flaggen in drei Portionen teilen. Nur zum Sichergehen hier die polnische Flagge und die deutsche Flagge.
Im ersten Teil (schwarz)
3 Esslöffel Kakao und
50 g Zucker dazufügen und verrühren.
In den zweiten Teil (rot)
gehört normalerweise rote Grütze. Alternativ habe ich
etwas Johanisbeersaft und
rote Marmelade dazugetan. Um die Konsistenz zu wahren
50 g Mehl dazurühren. Bringt leider nicht viel Farbe, daher wird später noch ein Zuckerguss gemacht.
In den dritten Teil (gelb bzw. weiß)
½ Packung Vanillepudding einrühren.
Auf das eingefettete Blech nun zwei Flaggen arrangieren mit den drei Teigen.
Bei 160°C Umluft 30 min backen.

Für den Zuckerguß
Schwarz:
1 Esslöffel Kakao und
1 Esslöffel Puderzucker mischen und mit cirka
1 Esslöffel Wasser zu einer glaten Masse verrühren.
Rot:
3 Esslöfel Puderzucker in cirka
1 Esslöffel Johannesbeersaft (oder anderen roten Saft) auflösen, so dass eine glatte Masse entsteht.
Weiß:
3 Esslöffel Puderzucker in cirka
1 Esslöffel Wasser oder Zitronensaft auflösen, so dass eine glatte Masse entsteht.
Die drei Farben entsprechend den Flaggenmuster auf den Teig aufbringen.

Tip: Mit dem dunklen Zuckerguß das Ergebnis auf die Flaggen schreiben.

So nach dem 1:0 für Deutschland bin ich nun gespannt ob der Kuchen auch wirklich gut ankommt. Bis zur letzten Minute sah es ja nun wirklich so aus, als ob es beim 0:0 bleibt; und der Kuchen war schon auf dem Weg in die Röhre.

Mittwoch, 7. Juni 2006

lemonade

Tja also wenn man(n) nun schon einen Liter puren Zitronensaft gekauft hat, so stellt dies ein unterhaltsames Problem dar, welches gelöst werden möchte.

When life gives you lemons make lemonade! - frei nach einer guten amerikanischen Mutter

1/5 Zitronensaft,
1/5 Zucker und
3/5 Wasser verrühren und nach Belieben mit Eis servieren.

Et voilà!

Zitronenkuchen

'Back to the roots' sollte es heute heißen und ein enfacher Zuckerkuchen auf dem Programm stehen. Nun gut es ward ein Zitronenkuchen. Schon mal vorweg: Man benötigt nicht einen Liter Zitronensaft dafür, ganz entgegen den allgemeinen Vorstellungen, die man(n) so beim Einkaufen eventuell hat.

350 g Zucker,
1 Päckchen Vanillezucker,
6 Eier und
350 g Margarine verrühren und nach und nach
350 Gramm Mehl mit
½ Päckchen Backpulver darunter rühren. Dazu
3…4 Schuß Zitronensaft geben - die formal richtigen Kuchenbäcker dürfen an dieser Stelle gerne Zitronenaroma benutzen. In jedem Fall sollte die
Prise Salz nicht vergessen werden.
Das Ganze dann in eine eingefettete Kastenform geben und 60 min lang bei 180°C Ober- und Unterhitze backen. Anschließend aus
etwa 150 g Puderzucker und
3 Esslöffeln Zitronensaft die Glasur anrühren. Mit eben dieser nach dem Backen bestreichen.

Erste Anmerkung: Meine Kastenform hat mit der Menge an Teig einen grenzstabilen Zustand gefunden - die Hälfte hätte es auch getan. Weiterhin haben sich Backzeit und -temperatur als notwendig jedoch nicht hinreichend erwiesen.
Zweite Anmerkung: Einer Phase unkontrollierten Backens bei 170°C Umluft folgte eine zeitlich definierte Phase von ca. 15 min. Der Backerfolg stellte sich ein.

PS: Wem das alles zu ungenau ist, darf sich gerne 'Die Elemente' Band 235/236/240/241/243 von Euklid zu Gemüte führen und zurück auf Start gehen.
ISBN 3-8171-3413-4

Anhang: Erläuterung der Auswertemethoden
Der Backerfolg wurde mittels der traditionellen 'blanker Stahl im Kuchen'-Methode geprüft. So martialisch dies klingen mag, handelt es sich dabei um ein blankes notwendiges Messer hinreichender Länge, mit welchem in den Kuchenkandidaten gestochen wird. Nach einer Verweildauer von 1…2 Sekunden wird das Messer wieder aus dem Kandidaten gezogen und begutachtet. Sind an der Klinge signifikante Reste von Teig zu finden, so liegt kein Backerfolg vor. Der Umkehrschluß ist zulässig.

Montag, 5. Juni 2006

Auberginenauflauf

Aus einem Grundrezept habe ich fix mal eine improvisierte Variante, mit Zutaten die man fast immer zu Hause hat, zusammengestellt. Ob es auch schmeckt, werde ich gleich sehen.

2…3 Kartoffeln in dicke Scheiben schneiden,
2 Tomaten in heißes Wasser legen, häuten und pürieren,
1 Zwiebel schälen, halbieren und in Streifen schneiden,
1 Aubergine in Scheiben schneiden,
nach Belieben 2…5 Knoblauchzehen hacken,
2 getrocknete rote Chili hacken und in
einem Eßlöffel Öl einlegen (stattdessen evt. frische gehackte Chili),
eine Frühlingszwiebel kleinschneiden, das gehackte Lauch extra legen.
Die Kartoffeln in Öl anbraten und ein paar Minuten bei geschlossenem Deckel dünsten lassen und anschleißend in eine geölte Auflaufform verteilen - z.B. ein paar Tropfen des Chiliöls dazu nehmen. Die Auberginenscheiben ebenfalls mit etwas Salz und Pfeffer in Öl anbraten - beiseite stellen. Die Zwiebeln andünsten dazu
2 Scheiben (Rauch)Schinken zerschneiden und zu den Zwiebeln geben. Nach einer Weile das Tomatenpürree, die eingelegten Chilis, den Knoblauch und abschließend das Lauch dazugeben. Nach Belieben
frische Kräuter oder getrockneten Oregano und edelsüßen Paprika (Letzterer läßt das Ganze 'tomatiger' schmecken) dazugeben. Mit einer Prise Zucker süß-scharf abschmecken. Beachte: die getrockneten Chili geben ihre Schärfe langsam ab, d.h., die Schärfe wird über die Zubereitungszeit zunehmen - entsprechend abschmecken! Das ganze über die Kartoffeln verteilen und mit den Auberginen bedecken.
Bei geschlossener Auflaufform 10 min bei 200°C Umluft garen. Mit
zerpflücktem Scheibenkäse belegen (nicht ganzflächig!) und bei offener Auflaufform weitere 10 min fertig garen.

Hmm, lecker. Das ist genau das richtige für die herzhaft scharfen Esser unter uns, welche ihren italienisch gestimmten Partner bei Laune halten wollen ohne selbst zu kurz zu kommen. Mit Oregano und ein paar frischen Kräutern bekommt es eine klassisch italienische Note, bleibt jedoch herzhaft. Und bevor ich ausgebuht werde, möchte ich noch anmerken, dass die Aubergine nicht aus italienischen Quellen stammt. Vermutlich aus Indien kommend hat sie über den Orient den Weg durch die Mauren in den Okzident gefunden.

Na dann, Guten Appetit!

Samstag, 20. Mai 2006

Apfelkuchen vom Blech

Absolut lecker und ein wahres Muss für den Spätsommer/ Herbst wenn die Äpfel reif werden. Als Äpfel nehme ich meist feste nicht so süße Sorten.

ca. 750 g Äpfel schälen, vierteln und anschließend in Scheiben schneiden.
200 g Zucker,
1 Päckchen Vanillinzucker,
2 Eier und
160 g Margarine verühren. Anschließend
300 g Mehl,
½ Päckchen Backpulver und
eine Prise Salz nach und nach hinzugeben und verühren. Zum Ende
3…4 Schluck Milch hinzugeben, so dass der Teig nicht klumpig wird.
Anschließend das Ganze auf ein gut gefettetes Backblech streichen und mit den Apfelscheiben "dachziegelartig" belegen.
Bei 160°C Umluft 35 min backen.

Je nach Geschmack kann man noch etwas Zucker und Zimt darüber streuen.

Sonntag, 14. Mai 2006

Chai

Sehr schön im Sommer ist immer wieder Chai. Hier ein Rezept, erprobt, verändert und ganz genau so wohl noch nie in meinem Topf gewesen. Das ist wie mit wiederkehrenden Träumen...

8 Kardamonhülsen,
1..2 Sternanis,
1 Zimtstange,
6 Gewürznelken,
5mm Ingwer,
10 Pfefferkörner, schwarz und
2 Lorbeerblätter im Mörser mahlen und zusammen mit
einer Prise schwarzen Tee in
800 ml Wasser für
ca. 15 min köcheln.
5 Tl Zucker dazugeben und mit
400 ml Milch auffüllen und
weitere 5..10 min köcheln.

Das Ganze kann ganz nach Geschmack variiert werden. Manchmal tue ich etwas Vanillinzucker dazu oder auch Muskat. Oft mache ich mir nicht die Mühe mit dem Ingwer, so bleibt es bei trockenen Zutaten, die alle in den Mörser können.

Pute mit Schinken auf Paprika gebacken

Ein leichtes Gericht, gut für den Sommer. Kann leicht scharf werden, je nach Wahl der Paprika. Da mir der genaue Name der verwendeten Paprika unbekannt ist, bezeichne ich sie einfach mit Spitzpaprika. Sie sind bei jedem guten türkischen Gemüsehändler zu bekommen und eignen sich übrigens auch hervorragend für Salat.

2 mittlere Stücken Pute (Putenschnitzel o.ä.)
nach Hunger:
1 rote Paprika,
2 hellgrüne Spitzpaprika,
2 grüne Spitzpaprika (meist leicht scharf) und
1 Zwiebel in Streifen schneiden.
3 Knoblauchzehen hacken und alles in eine eingeölte ofenfeste Form geben. Das Putenfleisch mit
Salz,
Pfeffer und
Oregano würzen und auf die Paprika legen. Die restlichen Zwiebelstreifen und etwas vom Knoblauch auf das Putenfleisch geben. Mit ein wenig
Currypulver und
Paprika würzen. Auf jedes Stück Pute
je eine Scheibe Schinken legen und einen Schluck Wasser in die Form geben.
25 min bei 225°C Umluft.

Das ganze auf Reis servieren.

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