'Back to the roots' sollte es heute heißen und ein enfacher Zuckerkuchen auf dem Programm stehen. Nun gut es ward ein Zitronenkuchen. Schon mal vorweg: Man benötigt nicht einen Liter Zitronensaft dafür, ganz entgegen den allgemeinen Vorstellungen, die man(n) so beim Einkaufen eventuell hat.
350 g Zucker,
1 Päckchen Vanillezucker,
6 Eier und
350 g Margarine verrühren und nach und nach
350 Gramm Mehl mit
½ Päckchen Backpulver darunter rühren. Dazu
3…4 Schuß Zitronensaft geben - die formal richtigen Kuchenbäcker dürfen an dieser Stelle gerne Zitronenaroma benutzen. In jedem Fall sollte die
Prise Salz nicht vergessen werden.
Das Ganze dann in eine eingefettete Kastenform geben und 60 min lang bei 180°C Ober- und Unterhitze backen. Anschließend aus
etwa 150 g Puderzucker und
3 Esslöffeln Zitronensaft die Glasur anrühren. Mit eben dieser nach dem Backen bestreichen.
Erste Anmerkung: Meine Kastenform hat mit der Menge an Teig einen grenzstabilen Zustand gefunden - die Hälfte hätte es auch getan. Weiterhin haben sich Backzeit und -temperatur als notwendig jedoch nicht hinreichend erwiesen.
Zweite Anmerkung: Einer Phase unkontrollierten Backens bei 170°C Umluft folgte eine zeitlich definierte Phase von ca. 15 min. Der Backerfolg stellte sich ein.
PS: Wem das alles zu ungenau ist, darf sich gerne 'Die Elemente' Band 235/236/240/241/243 von Euklid zu Gemüte führen und zurück auf Start gehen.
ISBN 3-8171-3413-4
Anhang: Erläuterung der Auswertemethoden
Der Backerfolg wurde mittels der traditionellen 'blanker Stahl im Kuchen'-Methode geprüft. So martialisch dies klingen mag, handelt es sich dabei um ein blankes notwendiges Messer hinreichender Länge, mit welchem in den Kuchenkandidaten gestochen wird. Nach einer Verweildauer von 1…2 Sekunden wird das Messer wieder aus dem Kandidaten gezogen und begutachtet. Sind an der Klinge signifikante Reste von Teig zu finden, so liegt kein Backerfolg vor. Der Umkehrschluß ist zulässig.
träumerHH - 7. Jun, 22:29